Dienstag, 26. Juni 2012

Summertime

Ich weiß, es gibt Viele die es, im Moment, noch nicht sehr sommerlich finden. Nun ist der Sommer, kalendarisch gesehen, aber auch erst fünf Tage alt und ich finde es ungerecht jetzt schon auf ihm herumzuhacken.
Außerdem hat Sommer auch nicht nur etwas mit Sonne und Hitze zu tun, sondern es gibt so viele andere Anzeichen in der Natur für diese Jahreszeit.
Nun wohne ich in einem recht ländlichen Raum und bin es von klein auf gewöhnt nach den Anzeichen der Jahreszeiten zu gucken, da ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin. Da ist die Jahreszeit und das Wetter wonach sich alles richtet.
Letzthin bin ich von einer Freundin darauf aufmerksam gemacht worden, daß es nicht für Jeden selbstverständlich ist die Jahreszeit an der Natur, und was da gerade los ist, zu erkennen. Das hat mich auf die Idee gebracht auch selber wieder genauer hinzuschauen und die Anzeichen einer Jahreszeit aufmerksamer wahrzunehmen. Sei es nun in der Natur oder in dem was sonst gerade so passiert im Leben.

Das passt überhaupt zu meinem Vorhaben mehr im Moment zu sein und es passt zu meinem Blog-Motto "discover the little things".
So möchte ich die Jahreszeitensplitter-Reihe heute mal beginnen und vielleicht mag der Eine oder Andere auch genauer hinschauen und erzählen was gerade jetzt, für ihn, den Sommer ausmacht.

Heute war ich noch ein bißchen spazieren und schon in den letzten Tagen habe ich gesehen, daß die Gerste gerade dabei ist sich recht schnell gelb zu färben. Getreide wird immer gelb im Reifungsprozeß, da es trocknet.
Hier kann man den Unterschied gut sehen. Gerste ist das erste Getreide im Jahr was geerntet werden kann und hat dementsprechend einen Vorsprung vor dem Weizen, der erst später dran ist.
  
 
 
Bei Sommer muß ich auch immer an das Lied von George Gershwin aus "Porgy and Bess" denken und summe es oft vor mich hin, wenn ich so durch die Getreidefelder spaziere. Das Video gibt nicht unbedingt meine Lieblingsversion wider, am Schönsten finde ich die von Sam Cooke oder von Ella Fitzgerald und Louis Armstrong zusammen. Beide Versionen kann man hier hören und noch einige Andere. Viel Spaß!

Kommentare:

  1. Einfach herzerwärmend, dieser Post! Zwar bin ich ein Stadtkind und will auch gar nichts anderes, aber mehr Aufmerksamkeit für Kleinigkeiten ist doch ein Ziel für mich, und ich liebe einfach dieses Lied - danke!

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  2. hach ich liebe Getreidefelder um diese Jahreszeit... das schöne Gelb und an manchen stellen noch saftig grün... hach
    und der Mohn am Rand der Felder.... schmelz

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  3. Ich hebe mal die Hand für die Fraktion "Sommer - Sonne - Wärme". Ich gehöre zu den Leuten, die definitiv Sonne und Wärme mit Sommer in Verbindung bringen. Dieses Wetter zur Zeit schlägt mir echt auf's Gemüt. ... Als "Landkind" habe ich Natur um mich rum, irgendwie gehört die einfach dazu... es gibt alle Tage etwas neues zu entdecken und beim Joggen durch den Wald und an den Feldern vorbei erfreue ich mich daran :)

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  4. Deine Fotos vom Getreide sind echt total schön! Ich erlebe fast jedes Jahr irgendetwas neues, was mir in den Jahren zuvor nicht aufgefallen ist - obwohl ich viel auf meine Umgebung achte. Beim diesjährigen Wetter fällt es mir allerdings schon etwas schwer, den Sommer zu erkennen. Letztes Jahr habe ich noch Sträuße gepflückt an den Feldrändern mit Margeriten, Kornblumen und Mohnblumen... jetzt sind schon fast alle verblüht und ich hatte nicht einen einzigen Strauß :-( (Wer pflückt schon gern im Regen...)

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