Posts mit dem Label Artjournal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Artjournal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 14. Oktober 2014

Fototransfer im Artjournal


Mein Kreativzimmer ist soweit eingerichtet und ich könnte auch wieder richtig etwas tun. Bis jetzt ist jedoch noch nicht so viel passiert dort, bis auf diese Seite in meinem Artjournal.
Mir scheint selbst wenn ich mich nicht durch irgendwelche social Media ablenken lasse gibt es doch immer noch Möglichkeiten für mich, mich vor dem zu drücken, was ich doch eigentlich tun möchte. So habe ich in den letzten Wochen ziemlich exzessiv gelesen, wie schon lange nicht mehr.
Es hat also gar nicht soviel mit Blogs, Instagram oder Pinterest zu tun, daß ich mich kreativ nicht so betätige wie ich vorgebe es tun zu wollen. Nun, ich werde irgendwann herausfinden was das Problem bei mir ist.

So werde ich diesen Blog wieder regelmäßiger bestücken. Was MiFoC angeht so hatte ich erstmal das Gefühl es könnte noch etwas dauern bis wir uns wieder wöchentlichen Fotothemen widmen, aber nun habe ich beschlossen, daß wir doch schon im November wieder damit anfangen können. Ende vom Oktober werde ich dann die Themen für den November posten.

Nun zu der Artjournalseite. Hier wollte ich einfach nur ausprobieren ob ich mit selbstgedruckten Fotos auch Transfers machen kann und wenn wie.
Grundlage war ein auf einem Tintenstrahl-Foto-Drucker gedrucktes Foto von Klaviertasten, das Fotopapier ist sehr mattes Papier und nicht mit Kunststoff beschichtet.
Erstmal habe ich auf der Seite alte Buchseiten und eine Kopie mit Noten aufgeklebt, diese dann mit etwas Gesso eingestrichen. Das sieht man aber überhaupt nicht mehr.
Darauf eine gute Schicht mit Acryl Gel und das Foto mit der bedruckten Seite zum Gel darauf. Ich hatte die Hoffnung das Gel würde vielleicht nur die Farbe des Fotos nehmen ohne das Papier, solange es noch nicht total getrocknet ist. Doch so funktionierte es nicht und ich merkte schnell, daß das Foto schon festklebte.
Also habe ich es gut durchtocknen lassen, über Nacht.
Dann das Trägerpapier so weit wie möglich abgezogen. Schließlich blieb nur eine dünne Papierschicht kleben. Diese Schicht habe ich dann mit Wasser eingesprüht und konnte das Papier dadurch abrubbeln. Zum Glück ist die Tinte doch um einiges wasserfester als ich dachte und so kam es zu einem ordentlichen Transfer des Fotos auf der Seite. Spiegelverkehrt, aber es war ja auch nur zum Ausprobieren.
Dann habe ich die Ränder um den Transfer mit brauner Farbe gewischt und kupferfarbene Sprühfarbe gesprüht. Ein paar Stempelabdrücke, Papierfetzen, Washitape, Rubon Buchstaben und ein Tag drauf - fertig!

Welche Erfahrungen habt Ihr denn so mit Fototransfers? Welche Techniken benutzt Ihr am Liebsten?

Montag, 1. September 2014

Ich will eine Pause!


So, nun ist es soweit und ich werde die nächsten Wochen damit beschäftigt sein mein renoviertes Kreativzimmer einzuräumen. Da werde ich kaum Gelegenheit haben, und auch keinen Platz, um kreativ zu werden.

Deshalb möchte ich diese Gelegenheit nutzen und eine Pause machen. Eine Pause von meinen online Aktivitäten. In der letzten Zeit habe ich diese sowieso schon sehr runtergefahren.
Es ist so, daß ich einfach für mich herausfinden will was mir am ehesten am Herzen liegt, ganz ohne Einflüsse von außen. 
So fällt es mir auch schwer, aber das muß jetzt einfach sein, daß ich MiFoC auch aussetze und ich weiß noch nicht, ob ich es irgendwann wieder ins Leben rufe.
Ich weiß also auch nicht, wann es hier weitergehen wird und wie. Habt also ein wenig Verständnis und Geduld mit mir in der nächsten Zeit.
Wenn mir danach ist und es passt wird es sicher hier etwas zu sehen geben, falls Ihr das nicht verpassen möchtet und meinen Blog noch nicht über einen Reader abonniert habt, dann macht das doch einfach, oder lasst Euch per Mail schicken wenn es hier einen neuen Post gibt, das Formular dafür gibt's am Ende der Seite.
Vielen Dank für alles!

"I want a break!" from all my online activities for the next time. I want to figure out what I want most without distractions from the outside.
So MiFoC will rest and I don't know how long or if it'll be forever.
I don't know how long this break will be. Please bear with me.
Thank you so much!

Dienstag, 19. August 2014

Alone love


Zu dieser Artjournalseite hat mich das Video von Roben-Marie Smith inspiriert. Es war gut einfach mal wieder nur mit Farben rumzuspielen ohne am Anfang zu wissen wie es am Ende aussehen würde. Und das Ergebnis gefällt mir richtig gut. Das sollte ich wirklich öfter machen - loslassen.
Denn gerade darum geht es doch beim Artjournaling, aber zu oft ist mir mein Kopf im Weg.
Wie geht es Euch mit dem Loslassen?

Mittwoch, 13. August 2014

Kein Honigschlecken


Auf dieser Seite in meinem Artjournal habe ich einen Bildtransfer mit Gel gemacht. Die Biene ist ein Bild aus einer Zeitschrift. Dieser Transfer hat mir ganz gut gefallen und ist auch gut gelungen. Ansonsten habe ich Spachtelmasse und Gelatos benutzt.

Montag, 28. Juli 2014

Blumen im Artjournal



Am letzten Samstag war ich bei Irma zu Besuch und wir hatten uns auch vorgenommen etwas Kreatives zu tun. Es ist mir überhaupt nicht leicht gefallen. Einmal ist es bei mir sowieso immer so eine Sache mit dem woanders kreativ sein und dann, hat es vielleicht der Eine oder Andere schon hier gemerkt, war ich in den letzten Monaten so überhaupt nicht mit Farbe und Stempeln unterwegs.
Damit muß ich mich wohl abfinden, daß meine Kreativität immer in Wellenbewegungen kommt. Das liegt wohl auch einfach daran, daß ich eben viele verschiedene Dinge tun möchte und alles geht dann nicht immer. In den letzten Wochen war es dann eher die Fotografie. 

Nun aber zurück zu letztem Samstag. Es war wieder ganz wunderbar bei Irma und erstmal haben wir nur gequatscht weil wir uns jetzt auch schon eine gute Weile nicht mehr gesehen hatten.
Doch schließlich sind wir in ihr Kreativzimmer und ich wollte etwas in meinem Artjournal machen. Eine Seite hatte ich angefangen und habe daran noch etwas gemacht. Doch dann wollte ich noch etwas zu dem Thema "Flower Power" machen, das diesen Monat bei Art Journal Journey dran ist. 
Erstmal hatte ich die Seite mit den Fresco Finish Farben eingefärbt. Das fühlt sich so schön an, aber war mir definitiv zu glatt. Also auf die Farbe Papierschnipsel geklebt. Die mit Gesso eingestrichen. Schließlich sollten aber Blumen drauf und so habe ich Papierblumen aufgeklebt. Darüber nochmal Gesso und ich war mit meinem Latein am Ende. Wie sollte es nun weitergehen?
Ich bin dann schließlich mal nach Hause gefahren und habe erst am Sonntag mit der Seite weitergemacht.
Die Seite war jetzt komplett weiß, ein bißchen schimmerten die Farben der Blumen noch durch und auch von dem Musterpapier war noch etwas zu erkennen. Doch ich bin dann über die Seite nochmal mit den Fresco Finish Farben. Allerdings habe ich sie diesmal drauf gerollt mit einer Gummiwalze, in blau und grün. Die Farben sind ziemlich deckend und so sah man danach kaum noch was von den unterliegenden Farben. 
Um die Blumen herum war es weiß geblieben, weil die Gummiwalze da nicht hinkam. Das habe ich versucht mit ein bißchen türkisfarbener iZink Farbe, die ich stark verdünnt habe, auszugleichen. Aber zu stark sollte es dann auch nicht sein und so habe ich doch die meiste Farbe schließlich wieder abgenommen.
Die Blumen habe ich mit Gelatos eingefärbt. Dann noch etwas Musterstempel drumherum und Spruch- und Wortstempel.
In so vielen Lagen zu arbeiten hat viel Spaß gemacht.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Ich dreh' mich im Kreis


Nach längerer Zeit habe ich mal wieder eine Artjournalseite gemacht, inspiriert von dem Thema "Kreise" auf ART Journal Journey. 
Im Grunde gefällt mir das Ergebnis visuell nicht so sehr. Doch der Prozess war genauso wie ich mir Artjournaling vorstelle. Durch das Thema Kreise hatte ich zwar eine ungefähre Vorstellung in der letzten Zeit entwickelt was ich machen möchte, nämlich den Kreis in der Mitte mit dem Dripping drumherum. Doch alles Andere hat sich entwickelt. Erstmal habe ich einfach mit Gelatos im Hintergrund gespielt. Ganz schnell und ohne groß nachzudenken. Das kommt nicht oft bei mir vor.
Nach dem Kreis in der Mitte habe ich etwas darum geschrieben mit India Ink und Schreibfeder, aber das Geschriebene gefiel mir nicht und fand es auch recht persönlich, so habe ich es mit etwas India Ink überwischt. Man sieht jetzt noch es steht etwas dort geschrieben, aber man kann es nicht mehr lesen.
Die Seite ist unordentlich und schmutzig, aber ich glaube das passt ganz gut zu dem Chaos meiner Gedanken.
In der nächsten Zeit würde ich gerne öfter so schnelle und intuitive Seiten machen, mal sehen ob es gelingt.

Inspired by the circle theme on ART Journal Journey I've made this page.
I don't really like the visual outcome but the process was exactly how I imagine artjournaling. 
Because of the circle theme I've had a rare imagination what I wanted to do, the circle from an old bookpage with dripping in the middle of the page. The other things developed itself.
First I've played with Gelatos in the background, rapidly and without further thinking. That's not my usual way. I've written some thoughts around the middle circle with India Ink, but I didn't like it and it was really private.  I wiped over the journaling with India Ink. Now you can see there were words but you can't read it anymore.
This page is messy, but I think it fits my chaotic thoughts.
In the next time I'll want to do more of such rapid and intuitive pages.

Donnerstag, 24. April 2014

Wo bist Du hin?


Meine Kreativität, mal ist sie da und dann auch wieder weg.

Gerade im letzten Jahr habe ich festgestellt, daß auf Phasen in denen die Ideen geradezu aus mir herausströmen es Zeiten gibt, wo die Ideen ausbleiben und ich auch gar keine Lust mehr habe kreativ zu sein.
Zuerst dachte ich, daß ich mich in der aktiven Phase einfach zu sehr überanstrengt hätte, sich das schließlich rächt und Körper und Geist eine Ruhephase brauchen. Das mag zwar hier und da stimmen, aber nicht in dieser Regelmäßigkeit.

Ist es vielleicht so, daß meine Kreativität zyklisch veranlagt ist und es immer wieder Flut, aber auch Ebbe geben wird? Kennt das vielleicht sonst auch noch Jemand?

Dann kam mir der Gedanke nicht nach der fehlenden Kreativität zu suchen, sondern nach der fehlenden Motivation. Es gibt Ebbe und Flut, weil ich Phasen habe, wo es ein Ziel gibt worauf ich hinarbeiten kann und wenn dieses Ziel erreicht ist, gibt es die Ebbe und ich kann mich nicht entscheiden was ich als Nächstes tun soll. Bis die Entscheidung getroffen ist und es wieder ein Ziel gibt.

Ich brauche einen Anreiz etwas zu tun, ohne gibt es kaum Motivation.
Ein Anreiz ist auf jeden Fall dieser Blog. Allerdings habe ich ein wenig die Struktur verloren in den letzten Wochen, die mir vorher ganz gut geholfen hatte.
Es gibt viele Ideen was ich hier gerne zeigen möchte, aber im Moment kann ich mich nicht so recht entscheiden. Darüber muß ich noch etwas brüten. Manchmal ist es gar nicht so sehr von Vorteil wenn man sich für so viele Dinge interessiert und den Fokus dadurch verliert.

Naja, mal sehen was die Zukunft noch so bringt, hoffentlich ein paar Erkenntnisse meinerseits.

Donnerstag, 17. April 2014

Glücksmomente


Diese Artjournalseite ist voller Glücksmomente, und Glücksmomente ist das Thema in diesem Monat bei Art-Journal-Journey.
Wobei ich die Glücksmomente erst nachher entdeckt habe, denn angefangen hatte es einfach damit, daß ich Farben ausprobieren wollte. Es hat auch einige Zeit gebraucht bis ich die Seite fertig gemacht habe.

Die Farben auszuprobieren war aber schon Glückmoment Nummer 1. Es sind die Chalk Farben Fresco Finish von Paper Artsy. Da hatte ich die Möglichkeit beim Medina die unteren beiden Farben von Jemandem auszuprobieren. Ich liebe diese Farben! Sie lassen sich so schön leicht auftragen und wenn sie trocken sind könnte ich sie die ganze Zeit nur streicheln. Es fühlt sich fast samtig an.
Wie gesagt, danach war ich erstmal nicht sicher wo es mit der Seite hingeht. So kam das Stempelmotiv von Stampotique "Crafter" (besser kann's doch gar nicht passen) schließlich hinzu, weil es einfach da war. Ich mag dieses Motiv und das ist dann wohl Glücksmoment Nummer 2.
Glücksmoment Nummer 3 ist der graue Rand. Das ist ein anthrazitfarbenes Gelato, welches sich erstmal wunderbar einfach auftragen ließ. Schon das ist ein Genuß diese weiche Farbe aufzubringen. Doch dann kommt es noch besser! Mit dem Finger habe ich die Farbe dann verwischt, auf dem Untergrund ging das so leicht und hat so viel Spaß gemacht.
Tja, und dann war erstmal Schluß. Ich wußte nicht was ich weiter mit dieser Seite machen sollte und sie lag einige Wochen so unfertig rum.
Manchmal bekommt man aber gerade dann eine Erleuchtung wenn man nicht damit rechnet. So war ich bei Instagram unterwegs und stolperte über den Feed von Alena Hennessy. Ihre Sachen gefallen mir sehr gut und als ich die Blumen sah dachte ich an meine Artjournalseite. So habe ich die Blume aus Musterpapier geschnitten. Und ein paar Blumenranken gedoodelt. Ok, das war jetzt irgendwie nicht so wie ich das bei ihr gesehen hatte, aber ich laß das jetzt mal so.
Der Glücksmoment Nummer 4 war dann eher mein Acrylstift von Montana mit dem ich die hellblauen Blümchen gemacht habe. Der ist so schön deckend und ließ sich einfach auftragen. 
Der Glücksmoment Nummer 5 war die Worte auf einer Stempelverpackung zu finden. Das passte doch im Ganzen ziemlich gut!

So kann mich etwas ganz Einfaches, nur aus Farbe und Papier, unheimlich glücklich machen!

Freitag, 28. März 2014

Schmetterlinge

Wie schon angekündigt wollte ich Euch die zweite Seite in meinem großen Dylusion Journal zeigen und hier ist sie also mit kompletter Technikbeschreibung, deshalb etwas fotolastig.
Ihr könnt mir ja mal berichten wie Euch solche Beschreibungen gefallen oder ob ich mir das sparen kann.

Auf den oberen Fotos seht Ihr also den Grundstock der Seite, der identisch mit der ersten Seite war. Erstmal wurden die Seiten mit Wasser eingesprüht, dann mit Dylusion Sprühfarben von Ranger. Durch das Wasser vorher vermischen sie sich gut miteinander. Dann habe ich mit Stencils noch Muster gespüht.

 1. Als Nächstes habe ich erstmal Seidenpapier bestempelt, mit Archival Ink, auch von Ranger. Diese Farbe ist wasserfest wenn sie getrocknet ist. Das wollte ich schon seit einiger Zeit mal ausprobieren mein eigenes Tissuepaper herzustellen, denn das von Tim Holtz ist mir schlichtweg zu teuer. Allerdings habe ich mich in diesem Fall von seinen Mustern inspirieren lassen. Hier konnte ich auch seine Spiegelschrift-Stempel benutzen, denn die Stempelabdrücke bluten durch das dünne Papier und so lässt sich auch die Rückseite benutzen. Das habe ich auch getan damit die Schrift nicht mehr spiegelverkehrt war.
Wenn man Seidenpapier bestempelt sollte man es also auf einer Unterlage tun, die Farbe abbekommen kann.
2. Das fertige Seidenpapier habe ich dann mit Gelmedium auf die eingefärbte Journalseite aufgebracht. Zuerst die Seite eingestrichen und versucht das Seidenpapier möglichst glatt aufzubringen.

3.  Auch von oben habe ich das Seidenpapier dann noch mit dem Gel eingestrichen. Mit einem Pinsel, um noch Luftblasen wegzumachen und das Papier möglichst glatt zu bekommen. Dabei musste ich dann feststellen, daß dieses dünne Papier doch sehr empfindlich ist in nassem Zustand und es so leicht reisst. Also vorsichtig damit!
An einigen Stellen ist es mir gerissen, aber ich habe es dann so gelassen, gibt immerhin wieder mehr Textur auf die Seite.
 4. Textur habe ich dann auch mit Spachtelmasse bekommen. Die habe ich durch die Blümchenschablone aufgetragen und auch über die Seite verteilt mit einem Spachtelmesser. Das hat richtig viel Spaß gemacht, aber braucht dann einige Zeit bis die Masse getrocknet ist.
Meine Spachtelmasse ist von Boesner und sie trocknet glänzend auf, was mir nicht so ganz gut gefällt. Beim nächsten Mal werde ich darauf achten eine zu kaufen, die matt auftrocknet.
 5. Eigentlich hatte ich gehofft durch die weiße Farbe von der Spachtelmasse würde die Seite nicht mehr ganz so unruhig aussehen, aber im Gegenteil jetzt fand ich es noch übler. Was also machen? Mit einer Farbe etwas Ruhe reinbringen! Das habe ich dann mit einem gelben Gelatostift gemacht. Durch das Gelmedium und die Spachtelmasse war die Seite mittlerweile versiegelt und auf solch einem Untergrund lassen sich die Gelatos, ganz weiche Wachskreiden, sehr schön verreiben.
Dann musste ich überlegen was für ein Motiv ich als Fokus haben wollte und mir fielen diese drei Schmetterlinge in die Hand, die ich dann mit Gelmedium aufgeklebt habe.

 6. Die Seite war mir immer noch zu unruhig und so bin ich noch mit einem hellblauen Gelato über die Stellen, die ich nicht mit Gelb bearbeitet habe. Ja, das gefällt mir schon besser! Um dem Ganzen noch einen Rahmen zu geben habe ich noch mit einem grauen Gelato den Rand eingefärbt.
7. Damit die Schmetterlinge nicht so in der Seite verschwinden habe ich Schatten gemalt. Mit einem blauen PITT Brushpen von Faber-Castell die Ränder umrandet und direkt mit dem Finger weich gewischt.

Für ein Journaling fand ich die Seite dann doch zu unruhig und ich war mir auch gar nicht klar was ich hätte schreiben können, da in diesem Fall einfach das Ausprobieren von Techniken für mich im Vordergrund stand. Doch so ganz ohne passenden Text konnte ich die Seite doch auch nicht als fertig ansehen. 
Glücklicherweise fiel mir dann dieser alte Spruchstempel in die Hände, der doch wirklich gut passt zu der Seite. 
Den habe ich dann auf Seidenpapier gestempelt und mit Gelmedium in der Mitte der Seite aufgebracht.
Zum Schluß habe ich noch passendes Washitape am Rand geklebt.


Glückwunsch an Alle, die bisher gelesen haben und vielen Dank! Es würde mich wirklich sehr interessieren was Ihr von solchen Beschreibungen haltet oder guckt Ihr lieber Videos?

Donnerstag, 27. März 2014

Dylusion Journal


Hier hatte ich Euch ja versprochen Euch etwas mehr über das Dylusion Journal zu berichten.
Dieses Buch von Ranger gibt es in zwei verschiedenen Größen, einmal in Din à 5 und das Große ist  doppelt so groß.
Der Umschlag ist aus schwerem Karton und komplett ohne Schmuck, den kann man selber machen. Es gibt ein Gummi, um das Buch zu umschließen, wobei ich mir nicht sicher bin wie lange das Gummi wirklich hält.
Im Inneren gibt es auf der Innenseite einen großen Umschlag, den ich allerdings noch nicht im Gebrauch habe. Doch ich denke wenn man öfter unterwegs ist lassen sich dort gut Collagematerial und Stencils unterbringen. Der Buchblock ist fadengeheftet und besteht aus zwei verschiedenen Papieren. Das kann man ganz gut auf dem Foto links unten sehen. Das eine Papier ist weiß, kräfiger Karton und nicht ganz glatt, jedenfalls nicht so glatt wie das cremefarbene Papier, das aus dem gleichen Material wie die Manila-Tags ist.
Aufgeschlagen liegen die Seiten plan auf und es lässt sich gut darin arbeiten.

Bis jetzt habe ich erst zwei Seiten gestaltet. Die ich Euch hier gezeigt habe und die Andere werde ich in den nächsten Tagen zeigen. Die erste war hauptsächlich mit den Dylusion Sprühfarben bearbeitet und dafür ist das Papier ideal. Es wurde ziemlich naß bei der Technik und es hat sich auch ein bißchen gewellt, aber nicht so stark, daß man nicht hätte weiter arbeiten können.
Auf der zweiten Seite habe ich in mehren Lagen und auch mit Spachtelmasse gearbeiten, was auch sehr gut auf dem Papier funktioniert hat.
So kann ich also bis jetzt absolut zufriedenstellend von der Papierqualität berichten. 


Bis jetzt habe ich immer in Din à 5 Größe gearbeitet und nun ist mein Buch doppelt so groß. Das ist schon eine ziemliche Umstellung und schüchtert mich auch noch etwas ein.
Die beiden Seiten, die ich bisher gemacht habe sind Einzelseiten in diesem Buch, aber meine nächste möchte ich gerne als Doppelseite machen. Die Seiten sind schon mit Gesso eingestrichen.
Während die ersten Seiten ohne Gessogrundierung ausgekommen sind, was auch nötig war bei den Dylusion Sprühfarben. Die brauchen keine Grundierung, im Gegenteil dadurch wären die Farben stumpf geworden. Schon deshalb bin ich sehr froh dieses Journal zu haben, denn bei meinen anderen Büchern wäre das Papier wohl ganz durchgeweicht bei einer solchen nassen Technik und hier hat nichts auf die Rückseite durchgeblutet.

Jedenfalls bin ich sehr gespannt wie ich mich durch diese Größe auch weiterentwickeln werde.

Mittwoch, 19. März 2014

Heimatliche Landschaft


Dies ist nun die letzte Journalseite, die ich Euch noch nicht gezeigt habe, aus dem Workshop-Journal. Zu dieser Technik sind wir auch leider nicht mehr gekommen bei dem Medina- Wochenende. Aber sie ist nicht so kompliziert und deshalb erkläre ich hier gerade was ich gemacht habe.

Zuerst habe ich beide Seiten dick mit Gesso eingestrichen. Solange es noch feucht ist werden die Seiten aufeinander gedrückt und direkt wieder auseinander gezogen. Damit entsteht eine wunderbare Textur auf den Seiten. Das Ganze gut trocknen lassen.
Als Nächstes habe ich das obere Drittel hellblau eingefärbt. In meinem Fall habe ich Gelatos benutzt, auf dem Gessountergrund lassen sie sich sehr schön auftragen und mit dem Finger verstreichen. Man kann aber den Himmel auch mit zahlreichen anderen Malmitteln einfärben, wie Wasserfarben, Neocolor II, Acrylfarben...

Nach dem Himmel ist dann die Landschaft entstanden. Aus Scrapbookpapier habe ich Hügel, Häuser, Wolken und die Sonne ausgeschnitten. Eine wunderbare Gelegenheit Reste aufzubrauchen. Die Schnipsel habe ich dann mit mattem Gelmedium von Liquitex aufgeklebt und auch eine Schicht auf den Schnipsel verteilt. Zum Einen weil es damit besser hält und auch damit die Papieroberfläche versiegelt ist.

Warum versiegelt? Durch diese glatte, nicht poröse Oberfläche konnte ich mit Faber-Castell Brushpens Schatten machen. Das bedeutet ich habe an den Rändern Linien von dem Brushpen aufgetragen und durch die glatte Oberfläche hat man etwas Zeit die Linien mit dem Finger zu verreiben. Dadurch entsteht ein dreidimensionaler Eindruck und die Tinte ist permanent wenn sie einmal trocken ist. Man kann diese Schatten auch mit Kohlestiften machen, die dann aber fixiert werden müssen, um permanent zu sein.

Mit Faber-Castell PITT Pens habe ich dann Linien um die Formen gezogen, aber sehr frei. Türen, Fenster und Dachschindeln habe ich damit gemalt und die beiden Vögel. Dieses Doodlen hat sehr viel Spaß gemacht und hat etwas Meditatives an sich.

Soweit hatte ich die Seite dann auch für meine Workshop-Teilnehmer vorbereitet, weil ich zu mehr vorher nicht gekommen war. Doch was ist eine Artjournalseite ohne Journaling? Geht auch - ganz sicher, aber das ist wohl eher nicht meine Art.
Mir ist auch erst kurz vor dem Medina-Wochenende eingefallen was zu dieser Landschaft passen könnte. HEIMAT - ist für mich sehr wichtig und diese Landschaft hat mich sehr an meine Heimat erinnert, mit vielen Hügeln, viel Natur und wenig Häusern.
Nun konnte ich auf dem Gessohintergrund aber nicht mehr stempeln, der war schlichtweg zu uneben. Also habe ich etwas ausprobiert, was ich die ganze Zeit schonmal machen wollte. Ich habe auf Seidenpapier gestempelt.
Mit Archival Ink auf weißem Seidenpapier, knapp um das Wort "Heimat" habe ich das Papier dann gerissen. Das geht ganz gut wenn man das Papier an den Stellen etwas mit einem Pinsel anfeuchtet. Das Papier sollte nämlich gerissen werden, damit es keine harten Kanten beim Aufkleben macht. Aufgeklebt habe ich es wieder mit dem Gelmedium und voilà - man sieht von dem Papier nichts mehr! Versuch geglückt und hat mich glücklich gemacht.
Zum Schluß habe ich dann an den Hügelrändern noch mit weißem Acrylmarker meine Gedanken dazu untergebracht.

Anstelle des Gelmediums lässt sich auch Mod Podge/ Decoupagekleber verwenden.
Falls es noch Fragen gibt - bitte her damit!


In diesem Monat ist das Thema bei Art Journal Journey "Fantasiebilder" und ich finde meine Landschaft sehr fantasievoll.

Donnerstag, 13. März 2014

Artjournal - Workshop auf dem Medina



Nun ich will ehrlich sein, als Teilnehmer war ich noch nie ein großer Fan von Live-Workshops. Ich kann nunmal nicht wirklich kreativ sein in Gesellschaft. Wenn ich eins zu eins nacharbeiten kann sieht das mit dem Workshop schon wieder anders aus. Es ist schön etwas Neues zu lernen. 
Auf dem Medina-Wochenende war es all die Jahre immer üblich, daß es Workshops gab, meistens wurden sie von den Profis gehalten, die mit ihren Shops da waren.
Leider wurde das in den letzten Jahren immer mehr rückläufig und im letzten Frühjahr gab es dann gar keinen Workshop.
Wie schon gesagt bin ich nie ein großer Teilnehmer dieser Workshops gewesen, aber ich habe immer gerne zugeschaut.  Als man dann auch in der Gruppe Klagen hörte, daß es leider keine Workshops mehr geben würde und als die Profis darauf meinten, es könnte ja auch Jemand aus der Gruppe etwas machen, da keimte schon so eine kleine Idee in mir auf.

Und diese Idee war jetzt soweit gewachsen, daß ich mich getraut habe und  am letzten Wochenende einen Workshop zum Thema Artjournaling angeboten habe. Es war der Einzige an diesem Wochenende. Doch dafür hatten wir reichlich zu tun.

Ich hatte nämlich ein Din à 5 großes Heft vorbereitet mit einigen Techniken. Erstmal haben wir zusammen ein solches Heft gebunden, was ganz einfach ist und jeder in 5 Minuten geschafft hatte.
Dann haben wir das Cover mit Acrylfarben gestaltet, das hatte ich hier schonmal gezeigt.

Als nächstes haben wir diese Seite gemacht:


Angefangen haben wir dann noch mit dieser Technik, aber das dauerte schließlich länger mit dem Trocknen, so haben wir beschlossen am nächsten Abend weiterzumachen.


Es hat mich wirklich gefreut, daß die Teilnehmer so viel Spaß daran hatten, daß auch fast alle am zweiten Abend wieder dabei waren. 
Einige hatten auch tagsüber schon an ihren Seiten weitergemacht oder sogar noch Neue hinzugefügt. 
Diesen Eifer zu sehen hat mich sehr berührt und glücklich gemacht.

Wir haben zum Schluß noch diese Collage gemacht.


Es hat mir unheimlich viel Vergnügen bereitet zu sehen wie Jeder seine eigene Interpretation meiner Techniken kreiert hat. Ein wunderbares Gefühl zu wissen, daß man Menschen inspirieren kann. 

Dieses Gefühl möchte ich auch gerne festhalten und in Zukunft auf diesem Blog eine Artjournal-Reihe installieren, mit Techniken, mit Themenvorschlägen und mit Vorstellungen/Erklärungen von Materialien.
Denn nicht nur das Ergebnis des Workshops hat mir Spaß gemacht, sondern auch das Recherchieren und Ausarbeiten.

Eine Seite haben wir leider nicht mehr geschafft, aber die werde ich in den nächsten Tagen dann hier noch vorstellen.
Und auch einen kleinen Bericht über Anderes vom Wochenende wird es noch geben.

Mittwoch, 5. März 2014

Life is art


"Life is Art" - im Moment stimmt das bei mir sogar. Denn mein Leben wurde in der letzten Zeit nur von ATCs und Artjournaling bestimmt und was soll ich sagen? Ich liebe es und es könnte tatsächlich so weitergehen.

Diese Artjournalseite ist vor ein paar Tagen fertig geworden und ist die erste Seite in meinem neuen Dylusion- Journal. Dieses Journal ist ungefähr Din à 4 groß und ich werde es demnächst noch genauer vorstellen. Bisher sind meine Artjournalseiten halb so groß gewesen und ich bin mal gespannt, ob und wie sich etwas ändert mit dieser großen Größe.
Hier habe ich Dylusion-Sprühfarben ausprobiert und bin absolut begeistert von deren Brillianz. Man kann damit so viele Techniken machen, wie ich so auf You Tube festgestellt habe.
Der Spruch war Teil der Verpackung von dem Journal und ich fand ihn gerade passend für diese Sprühfarbenseite.

Ja, Artjournaling ist das was mich zur Zeit sehr beschäftigt.
Nun bin ich ab Morgen, fürs Wochenende, in Bielefeld beim Medina (Stemplertreffen) und ich hoffe sehr, daß ich es schaffe noch ein paar Leute für's Artjournaling zu begeistern. 
Es ist eine so wunderbare Gelegenheit zu spielen, aber sich auch ernsthaft mit sich selbst auseinander zu setzen.


Freitag, 28. Februar 2014

Artjournaling statt ATCs


In dieser Woche bin ich nicht sehr weit gekommen mit meinen ATCs. Vielleicht hat mich der Gedanke an ein Ritual in der letzten Woche abgeschreckt oder es war einfach weil ich mit etwas Anderem zur Zeit schwer beschäftigt bin. 
Womit? In den letzten Wochen recherchiere ich Informationen und Techniken zum Artjournaling und erarbeite einen Workshop.
Den werde ich in der nächsten Woche, beim Medina in Bielefeld, schonmal anbieten. Deshalb möchte ich auch nicht zuviel zeigen und zuviel erzählen im Moment. Doch ich bin schon sehr aufgeregt und gespannt wie meine Gedanken und Sachen so ankommen werden. 
Wer weiß vielleicht entsteht daraus noch mehr. Spaß macht es mir auf jeden Fall.

Das ist also ein gar nicht so schlechter Grund weswegen es keine ATCs zu zeigen gibt, trotzdem stecke ich zur Zeit in einer Sinnkrise was diese Kärtchen angeht. Ziel war es jeden Tag kreativ zu sein. Das habe ich in den letzten zwei Monaten im Großen und Ganzen auch geschafft, aber es ist nicht jeden Tag eine ATC dabei entstanden.
Im Moment bin ich so sehr im Artjournaling-Fieber, daß ich darauf auch weiterhin gerne den Schwerpunkt legen möchte. Deshalb bin ich mir noch nicht so ganz schlüssig, ob ich meine Aktion mit den ATCs weiterführen möchte oder wie ich das in Zukunft machen möchte.

Zu Sehen wird es auf jeden Fall hier etwas geben....


Donnerstag, 30. Januar 2014

Das Ideal von Ruhe


Ausschlaggebend für diese Seite war die Challenge auf  Art Journal Journey mit dem Thema "Stille". Leider habe ich sie nicht so schnell umgesetzt wie ich es mir vorgenommen hatte.

Den Hintergrund habe ich das erste Mal mit Fresco Finish Farben in Pansy und Taupe gemacht. Das sind Acrylfarben mit einem kreideartigen Finish, also sehr matt und was soll ich sagen 'Ich liebe es!'. Genau meine Farben, da muß ich unbedingt noch mehr Töne von haben. Die Farben haben sich sehr gut mit einer Scheckkarte auftragen lassen. Den Rand habe ich mit Gelatos gewischt. Das helle Muster ist eine Schablone von Prima, wodurch ich weißes Stazon aufgetupft habe.
Das Bild von Moritz ist ein Foto auf mattem Fotopapier ausgedruckt, ausgeschnitten, aufgeklebt und auch etwas umrandet mit Gelatos und Kreidestift.
Die hellen Spritzer sind weiße Dylusionfarbe.

Ist er nicht schön, mein Kater? So königlich und in sich ruhend. Ja, er ist meine Freude und mein ruhender Pol, es sei denn er macht solche Geschichten wie Anfang dieser Woche.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Mein Zuhause - my Home


Ja, es macht mir im Moment einfach Spaß mit Farbe zu spielen und da ist auch mein Journal nie sehr weit weg. Auf dieser Seite habe ich auch das erste Mal ein eigenes Foto mit eingearbeitet und das werde ich sicher noch öfter in Zukunft machen.
Bei den Three Muses wird heute ein Wort erwartet und ich denke mit "Home" passt auch diese Seite zu der Herausforderung.

In these times it's a pleasure to me to work with paint and to fill my Artjournal. This was the first page I've incorporated my own photography, I think I'll do this more often.
Over at the Three Muses todays challenge is one word and I think my page with "Home - Zuhause" fits in there. 
It's about my house, my home and my feeling to be at the right place.


Freitag, 17. Januar 2014

Mein Wort des Jahres


Challenge / Herausforderung ist mein Wort des Jahres 2014! 

Warum überhaupt ein Wort des Jahres? 
Zur Zeit begegnet es Einem wieder auf sehr vielen Seiten im Internet, man kommt fast nicht daran vorbei. Normalerweise halte ich nicht viel davon etwas zu tun weil es alle tun, aber mir hat mein Wort im letzten Jahr sehr viel geholfen. 
Da war es „aktiv“ und es hat mich tatsächlich durch dieses Jahr begleitet und auch immer wieder motiviert. Dadurch hatte das letzte Jahr für mich eine wichtige Grundstimmung.
Trotzdem war ich mir nicht so ganz sicher, ob ich für dieses Jahr auch wieder eines wähle, aber es ist anscheinend tatsächlich so wie Viele es beschreiben, nicht ich wähle das Wort, sondern das Wort wählt mich.