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Montag, 3. September 2012

Runrig in concert


Es war lange her, daß ich mir die Musik von Runrig angehört habe und wahrscheinlich wäre ich von alleine nie auf die Idee gekommen zum Konzert zu gehen. Doch als mich eine Freundin Ende letzten Jahres fragte, ob ich nicht mitkommen möchte habe ich spontan zugesagt und bin jetzt um eine Erfahrung reicher.

Am letzten Donnerstag war das Konzert in Köln im Tanzbrunnen. Wir waren schon relativ früh dort und haben einen Platz recht nah vor der Bühne bekommen. Wie sich herausstellte war das einerseits gut, da man mitbekommen hat was auf der Bühne so abging. Doch es gab auch einen großen Nachteil, den ich leider so nicht einkalkuliert hatte, da mir für solche Konzerte einfach die Erfahrung fehlte, wir standen auch recht nah an den Lautsprechern! Leider hatte ich meine Ohrstöpsel total vergessen und die Folge war, daß ich selbst am Freitag noch belegte Ohren hatte und es mir zeitweise schon richtig weh getan hat, während des Konzerts. Das kommt davon wenn man auf dem Land lebt und man vor der Tür nicht viel mehr als Vogelgezwitscher hört, dann ist man doch für Lärm empfindlich.

Trotzdem möchte ich diesen Abend nicht missen!
Es war eine tolle Atmosphäre! Fast alle um mich herum haben mitgesungen und es wurden schottische Fahnen geschwenkt. Auch bei den Musikern hat man gemerkt, daß sie wahnsinnigen Spaß daran hatten ihre Musik zu machen!
"Loch Lomond", ihre inoffizielle Hymne, wurde dann noch ganz zum Schluß gespielt und ich bin fast in Tränen ausgebrochen.
1997 war ich mit meinem Mann, damals waren wir noch nicht verheiratet, in Schottland. Aufgrund dieses Liedes mußten wir uns natürlich auch Loch Lomond anschauen. Ich weiß noch wir hatten regnerisches und kühles Wetter. 
All diese Bilder kamen wieder in mir hoch als sie das Lied spielten und es wurde mir bewußt ich werde nie wieder zusammen mit diesem Mann etwas erleben.



Mittwoch, 19. Januar 2011

Musik

Musik – könnt Ihr Euch ein Leben ohne Musik vorstellen? Sie ist allgegenwärtig in unserem Leben, im Radio, im Fernsehen, im Kino, in Läden wird man berieselt und selbst beim Bus und Bahn fahren ist man, eher unabsichtlich, Musikhörer. Was wäre ein Kinofilm ohne Musik? Eine Hochzeit ohne Musik geht gar nicht! Und auch mein Leben kann ich mir ohne Musik nicht wirklich vorstellen.
Wie oft habe ich als Teenager vorm Radio gesessen und meine Musik auf Cassetten mitgeschnitten. In den letzten Jahren war sie etwas in den Hintergrund getreten, zwar immer da, aber nicht mehr so präsent wie zu den Tagen der Cassetten.
Das hat sich im letzten Jahr geändert. Ich kann wohl behaupten, daß mein Jahr 2010 mein Jahr der Musik war.

Alles fing mit einem neuen Handy an, kurz vorm Jahreswechsel. Das konnte nun auch Musik abspielen. Zuerst dachte ich, daß ich das nicht unbedingt brauchen würde, aber es war nunmal dabei und bei dem Handy gab es auch Gutscheine zum Runterladen von Musik. Mit dieser Materie hatte ich mich vorher überhaupt nicht auseinandergesetzt und so war ich einfach neugierig wie sowas denn funktioniert. Schließlich habe ich tagelang am Computer gesessen, um mir die richtige Musik für meine Gutscheine auszusuchen.
Als ich das einer Freundin erzählte meinte sie es gebe eine Software, die tausende von Radiosendern im Internet nach der gewünschten Musik durchsuchen würde und diese dann aufnehmen würde. Zuerst dachte ich das kann nicht legal sein, aber im Endeffekt ist es nichts anderes als was ich früher mit meinen Cassetten gemacht habe. Schließlich habe ich mir diese Software (Radiotracker) auch gekauft, nachdem ich sie geprüft hatte. Ich bin begeitstert davon und habe schon einige nette Lieder darüber bekommen. Allerdings warte ich jetzt sehnlich darauf, daß die Telekom es endlich schafft bei uns DSL freizuschalten, damit ich das auch vollkommen ausnutzen kann und nicht immer Angst haben muß unser monatliches Datenvolumen zu überschreiten.
Bei der Suche nach dem Radiotracker im Internet kam ich auch auf Seiten vorbei, die Datenbanken vorstellten für die eigene Muskiksammlung.
Wir besitzen schon einiges an CDs und wie oft hört man ein Lied und fragt sich, ob man das eventuell auf irgendeiner seiner eigenen CDs hat. Dafür wollte ich immer schonmal eine Datenbank anlegen. Schließlich bin ich bei itunes gelandet und einige CDs habe ich auch schon eingelesen und digitalisiert. Eine Arbei, die andauert, aber mir bisher schon ein paarmal geholfen hat.
Unter anderem auch beim Bestücken meines Handys, welches ich tatsächlich als mp3 Player nutze.

Das ist die digitale Seite meiner Musik im letzten Jahr, aber der Hammer kam dann im Sommer als ich endlich angefangen habe Klavierspielen zu lernen! Jetzt bin ich in der Lage selber Musik zu machen und es macht so viel Spaß!
Seit November habe ich an einem kurzen Stück aus Antonin Dvoraks Sinfonie „Aus der neuen Welt“ geübt. Es ist sehr vereinfacht, aber es hat mir gleich gefallen. So habe ich irgendwann mal meine Klavierlehrerin gefragt ob sie dieses Stück vielleicht auf CD hätte, da mich die komplette Sinfonie interessieren würde. Und was macht diese geniale Frau, sie schenkt mir die CD zu Weihnachten!!
Was soll ich sagen es ist wunderschöne Musik und als ich an das Stück dieser CD kam, wo die Melodie von meinem Klavierübungsstück vorkam, da kamen mir vor Begeisterung und Rührung die Tränen! Ich, ja ich, war in der Lage selbstständig diese Musik zu machen – ein sehr bewegender Moment der Erkenntnis!



Immer noch läuft es mir kalt den Rücken runter, wenn ich diese Passage höre!